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Ökostrom

23. April 2011

Was ist Ökostrom und wie wird dieser produziert?

Elektrische Energie, welche mit erneuerbaren Energiequellen produziert wurde, wird mit dem Begriff Oekostrom assoziiert. Ökostrom wird als Begriff verwendet, um den ökologischen Nutzen gegenüber Kohle, Erdöl und Kernkraft zu verdeutlichen. Die elektrische Energie von einem Stromanbieter wird ebenfalls als Ökostrom bezeichnet. Ökostrom wird in erster Linie durch Windenergie, Sonnenenergie und Kleinwasserkraftwerke gewonnen. Viele Energiequellen werden aus technischen Gründen nicht sehr stark genutzt, denn diese gelten als unwirtschaftlich. Dazu gehören unter anderem Geothermie, Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse und Biogas. Viele Energiequellen werden ebenfalls als ökologisch bezeichnet, obwohl sie es eigentlich nicht sind, argumentiert wird mit der Aussage, dass hierdurch ein Ausstieg von fossilen Energiequellen beschleunigt wird.

Die Vorteile des Ökostroms und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Bei Benutzung von Ökostrom senken Verbraucher Ihren persönlichen Ausstoß von Kohlendioxid um bis zu 80 Prozent. Die Investitionen in Ökostrom sind beträchtlich, dazu gehört der Bau von Windräder sowie anderer Kraftwerke. Mittlerweile liegt der deutschlandweite Anteil erneuerbarer Energien bei knapp zwölf Prozent. Durch den Ökostrom werden kurzfristig viele Arbeitsplätze geschaffen, in den letzten Jahren entstanden weltweit knapp 215.000 neue Arbeitsstellen. Ökostrom ist in der Regel etwas teurer als herkömmlich produzierter Strom, allerdings ist dieser im Vergleich zu den Aufwendungen für Umweltverschmutzungen, Gesundheitsschäden und Kriege um Ressourcen wesentlich günstiger. Die Verwendung und der Bau von ökologisch sinnvollen Energiekraftwerken werden zumindest in Deutschland im hohen Maße vom Staat gefördert.

Der Wettbewerb und die Vermischung mit fossilem Strom

In den letzten Jahren fand eine Liberalisierung des Stromnetzes statt, jeder Benutzer kann ab sofort wählen, von welchem Stromanbieter er seinen Strom erzeugt. Durch diesen Wettbewerbsdruck kann der Strom wesentlich billiger erstanden werden. Empfehlenswert sind vor allem kleinere Anbieter, diese sind im Durchschnitt günstiger. Bei dem Bezug von Ökostrom ist zu beachten, dass der Stromerzeuger regelmäßig Ökostrom liefert, der Endverbraucher allerdings auch anderen Strom verwendet. Durch Ökostrom steigt lediglich der Anteil von ökologisch produzierter Energie im deutschlandweiten Stromnetz, der erzeugte Ökostrom wird demnach an alle Verbraucher weitergeleitet. Der produzierte Strom wird auf Hochspannungsleitungen übertragen und vermischt sich dort mit dem herkömmlich produziertem Strom. Hierdurch werden lange Übertragungswege und ebenfalls ein Verlust von Energie verhindert, der regelmäßig bei fünf bis zehn Prozent liegt.



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